Vorrichtungen gehörten bei SCHULER von Anfang an dazu. Inzwischen wurde der Bedarf an Vorrichtungen durch moderne Fertigungsmethoden drastisch reduziert. Nur das zu konstruieren, was es nicht zu kaufen gibt, ist heute extrem wichtig. Geblieben ist bis heute: Vorrichtungen, von SCHULER gebaut oder konstruiert, passen. Das war vor 42 Jahre schon so! Dazu etwas „Geschichte und Lebenserfahrung“ von Günther Schuler:
Ein Jahr nach dem Lehrabschluss fertigte ich sechs gleiche Vorrichtungen für eine Rundtaktmaschine. Mein älterer Kollege baute für ein anderes Teil sechs ähnliche Vorrichtungen. Wir konnten uns über die Arbeitsweise nicht einigen. Da zog der Kollege die Karte "Respekt vor dem Alter". Ich musste ihn nun mit "Sie" ansprechen, während er beim "Du" blieb. Doch in meiner Arbeitsweise blieb ich hart und setzte auf Maßarbeit. Die große Zahl der Teile einzeln anreißen, zentrierbohren, fertigbohren, gewinden, zusammenschrauben, war meine Arbeitsweise. Der Kollege bevorzugte das System „gebohrt nach“. Bei der Montage war ich grinsend am Schrauben, während mein Kollege fluchend dasselbe versuchte – nichts passte. Bald danach bot er mir das "Du" an.
Meine Lebenserfahrung: Qualität zahlt sich aus, Respekt wird erst durch Leistung erworben. Vertrauen Sie SCHULER, damit Sie nicht fluchend in der Montagehalle stehen müssen.